35 Jahre Malermeister – Ein Gespräch mit Armin Schucker (Teil 1)

Vor nunmehr 35 Jahren erwarb Armin Schucker seinen Meistertitel im Maler- und Lackiererhandwerk.   Aus diesem Anlass traf sich Thomas Lambrix (li.), Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Mittelbaden/Nord, mit dem seinerzeit jüngsten Malermeister der Region und führte ein launiges Gespräch mit dem erfolgreichen Handwerker:

 

Frage: Warum bist Du Maler geworden?

Nun, der Malerberuf ist ein sehr abwechslungsreicher, kreativer Beruf der Spaß macht. Darüber hinaus komme ich aus einer Handwerkerfamilie und das Führen einer Firma hat mich schon von je her begeistert.

Mit welchen Herausforderungen hast Du täglich zu kämpfen?

Da gibt es zwei Dinge: zum einen, dass viele Leute heutzutage eine gute Handwerkerleistung nicht mehr wirklich zu schätzen wissen. Es sei denn, sie haben eine Leistung „billig“ eingekauft und zum Schluss entspricht die Arbeit dann nicht ihren Vorstellungen: dann ist das Lamentieren groß! Aber billig ist eben nicht immer gut. Die Leidtragenden sind letztlich die Kunden selbst, vor allem ältere Menschen. Hier hilft es, wenn man sich aus dem Bekanntenkreis Empfehlungen holt oder zumindest schaut, ob der Betrieb in einer Innung ist.

Zum zweiten stört es mich, wenn  viele Pauschalurteile über Handwerker fällen. Ich erinnere mich noch gut an einen Artikel vom „Stern“, der hatte sinngemäß die Überschrift: „Räuber in Latzhosen“. Das wirkt oft heute noch nach, wenn Menschen von „den“ Handwerkern reden. Die gibt es nicht, genauso wie es „die“ Menschen nicht gibt. Es gibt sehr gute Handwerker, weniger gute und solche, die ihr Geld nicht wert sind. Wer einen guten Maler beauftragen möchte, sollte sich vorher richtig informieren, dann sind zum Schluss alle zufrieden: die Kunden und der Malermeister. Bei uns ist der Kunde auf jeden Fall gut aufgehoben, denn schon in unserer Firmenphilosophie steht: „Wir betrachten unsere Kunden und Mitarbeiter als Freunde!“ – und mit Freunden, geht man eben freundlich um.

Was unterscheidet Dich von anderen Maler- und Lackiererbetrieben?

Da könnte ich eine unendliche lange Liste erstellen, doch dies würde sicher den Rahmen sprengen. Ich beginne erst mal mit „Vertrauen aus Tradition“. Bei  Schucker, einem Maler- und Sanierungsbetrieb, der in 3. Generation geführt wird, ist Vertrauen das A und O. Wir hätten die vielen Kunden nicht, wenn sie uns und wir ihnen nicht vertrauen würden.  Nur durch dieses Vertrauen sind wir hier in der Region zum führenden Unternehmen aufgestiegen.

Der nächste wichtige Unterscheidungspunkt ist die hohe Fachlichkeit, die bei uns herrscht. Jeder Malermeister der bei uns beschäftig ist, ist ein Spezialist auf seinem Gebiet: Wärmedämmung, Innenrenovierung, Bodenbeläge und Gardinen, Balkonsanierung, Betoninstandsetzung oder auch die Fassadenanstriche. Bei uns macht nicht jeder alles, sondern jeder hat seine Schwerpunkte. Somit wird hier Wissen und Fachlichkeit gleichermaßen konzentriert. Nur so sind wir in der Lage, bei den vielen Arbeitsgebieten die wir anbieten, eine hohe Qualität durch alle Bereiche zu gewährleisten.

Hast Du ein paar Geheimtipps, die zum Erfolg Deiner Firma führen?

Lacht – da hat ja jeder Betrieb so seine eigene Herangehensweise, seine eigenen kleinen Geheimnisse. Nur sind die ja eben geheim. Aber soviel sei gesagt. Wir sparen weder am Material noch bei den Mitarbeitern …

Wenn ich nun ein Privatkunde wäre. Was gibt es beim Streichen alles zu beachten – im Sinne von „nur der Fachbetrieb“ kann´s?

Lacht wieder – Jetzt bist Du aber hartnäckig! Eines verrate ich noch: Sowohl die richtige Untergrundvorbereitung, als auch die Konzentration auf Details sind maßgeblich für eine gute Malerarbeit oder eine Wärmedämmung. Leider werden heutzutage hier die meisten Fehler gemacht. Aber mal ehrlich, wo soll ein Betrieb tatsächlich sparen, wenn nicht an den Dingen, die man anschließend nicht mehr sieht? Er kann nur billiger anbieten, wenn er billige Arbeit abliefert. Deshalb ist bei der Auswahl des richtigen Fachbetriebes die Sorgfalt erste Kundenpflicht. Wir haben zum Beispiel Fassaden stehen, die wir schon vor über 30 Jahren  saniert haben – die sind vielleicht verschmutzt und optisch nicht mehr ganz frisch, aber die Grundsubstanz, die ist immer noch in einem guten Zustand!

Fortsetzung folgt …

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